Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrung auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Weitere Informationen

Ausschreibung Richterinnen/Richter des Bundesfinanzgerichtes

Beim Bundesfinanzgericht (BFG) gelangen 8 allenfalls mehr Planstellen von Richterinnen/Richter des Bundesfinanzgerichtes zur Besetzung.

Das BFG entscheidet über Beschwerden gegen Bescheide eines Finanzamtes in Steuer-, Beihilfen- oder Finanzstrafsachen oder eines Zollamtes in Zoll- oder Finanzstrafsachen sowie gegen Bescheide betreffend Wiener Landes- und Gemeindeabgaben und die abgabenrechtlichen Verwaltungsübertretungen zu diesen Abgaben. Weiters entscheidet das BFG über Säumnis-, Verhaltens- und Maßnahmenbeschwerden (vgl. § 1 Abs. 1 BFGG und LGBl. für Wien Nr. 21/1962, § 5 WAOR). Aufgrund des Kontenregister- und Konteneinschaugesetzes (BGBl. I Nr. 116/2015) obliegt dem BFG seit 1.1.2016 die Bewilligung bzw. Nichtbewilligung beantragter Konteneinschauen sowie die Entscheidung über Rekurse gegen derartige Beschlüsse.

Voraussichtliche Dienstorte sind Wien, Linz, Graz, Klagenfurt, Salzburg, Feldkirch und Innsbruck. Die jeweiligen konkreten Zuständigkeitsbereiche der Richter/Richterinnen werden durch den Geschäftsverteilungsausschuss des Bundesfinanzgerichtes festgelegt.

Das Auswahlverfahren erfolgt nach den Bestimmungen des § 3 Abs. 2 Bundesfinanzgerichtsgesetzes (BFGG) sowie des Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetzes (insbesondere § 207).

Voraussetzungen für die Bewerbung sind:

  1. die österreichische Staatsbürgerschaft;
  2. der erfolgreiche Abschluss eines einschlägigen Hochschulstudiums, das dem Studium des österreichischen Rechts in qualitativer und quantitativer Hinsicht entspricht (mindestens 150 ECTS – Anrechnungspunkte betreffend rechtswissenschaftliche Wissensgebiete);
  3. die persönliche und fachliche Eignung für die mit der Ausübung der Tätigkeit einer Richterin/eines Richters des Bundesfinanzgerichtes verbundenen Aufgaben (vgl. § 54 Abs. 1 iVm § 33 Abs. 2 RStDG);
  4. eine nach Abschluss des unter 2. angeführten Hochschulstudiums gelegene fünfjährige einschlägige Berufserfahrung;
  5. weitreichende Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet des Verwaltungsverfahrens und/oder auf dem Gebiet gerichtlicher bzw. gerichtsförmiger Entscheidungsfindungsprozesse.

Von Vorteil für die Bewerbung sind:

  1. Gerichtspraxis
  2. aktuelle und umfassende Kenntnisse des Bundesabgabenrechts und des Wiener Landes- und Gemeindeabgabenrechts sowie der für die abgabenrechtlichen Verwaltungsübertretungen zu diesen Abgaben anzuwendenden Verfahrensvorschriften

Voraussichtlicher Dienstantritt frühestens 1.7.2020.

Bewerbungen von Frauen für die ausgeschriebenen Planstellen sind besonders erwünscht.

Der Monatsbezug für die ausgeschriebene Planstelle beträgt gemäß § 66 in Verbindung mit § 210 RStDG idgF mindestens EUR 3.956,60 (darüber hinaus gebührt die monatliche Aufwandsentschädigung gemäß § 68c RStDG). Der Monatsbezug erhöht sich auf Basis der gesetzlichen Vorschriften gegebenenfalls durch anrechenbare Vordienstzeiten.

Die gehörig belegten Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufs, einer Strafregisterbescheinigung, der Nachweise der in der Ausschreibung genannten Erfordernisse einschließlich dem Nachweis eines einschlägigen Studiums (mindestens 150 ECTS – Anrechnungspunkte betreffend rechtswissenschaftliche Wissensgebiete) und der Gründe, die die Bewerberin bzw. den Bewerber für die ausgeschriebene Funktion geeignet erscheinen lassen, bis zum 7. Jänner 2020 (einlangend) an den

Vizepräsidenten des Bundesfinanzgerichtes
per Adresse:
Präsidium des Bundesfinanzgerichtes
1030 Wien, Hintere Zollamtsstraße 2b
FAX: +43 5 0250 5977000
Mail: post.bfg@bfg.gv.at

zu richten.

Verspätet einlangende bzw. nicht gehörig belegte Bewerbungen für die zu besetzenden Stellen können nicht berücksichtigt werden.

Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. mit dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.

Wien am 7. Dezember 2019
Der Vizepräsident des Bundesfinanzgerichtes:
Lenneis

Ausgabe Nr. 238 | Veröffentlicht am 07. Dezember 2019

Link zum Amtsblatt der Wiener Zeitung

Aktuelle BFG-Rechtssätze